Die weise Frau

Auf dem Weg zur weisen Frau
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Für viele ist der Spruch „Auf dem Weg sein“ bereits ausgelutscht. „Sich auf den Weg machen“, „Zu sich selbst reisen“, „in sich selbst ankommen“, „Der Weg ist das Ziel“ …

Wegbegleitung,
– noch so eine, was ist das eigentlich genau?
-und warum zur weisen Frau ?
Wo bleibt der Mann denn hierbei?

Fragen über Fragen, die man mir stellt und die teilweise echt spannend sind, weil sie mich ermutigen mehr darüber zu erzählen, was ich eigentlich mache, und aus welcher Intention heraus.

 

Es gibt tausend Bezeichnungen für eine Frau,
die anderen Menschen hilft.

Früher hieß sie unter anderem weise Frau.

Sie kannte sich mit Kräutern und der Heilkraft der Natur aus ,
half Frauen mit Frauenproblemen
und begleitete sie
mit ihrem besten Wissen in der Schwangerschaft.

Manche standen sogar Frauen zur Seite, wenn sie ihre Kinder gebaren, oder zumindest, wenn sie im Wochenbett waren.

Sie half bei Fragen zur Beziehung zu ihrem Mann,
ihrer Schwiegermutter ,‘
ihrem Chef. oder
ihrer Kinder ,
oder wenn Menschen einfach nur Kraft brauchten.

Auch wenn Menschen sich nach heilsamer Berührung sehnten,
kamen sie zur weisen Frau,
die mit ihren Händen wahre Wunder vollbrachte.

Sie konnte sich mit den Energien eines Platzes verbinden,
und zuhören,
was dort passiert ist.

Sie hörte den Pflanzen zu,
welche heilsam eingesetzt werden können,
und welche Steine sie einsetzen konnte um Blockaden zu lösen.

Sie schaute den Tieren zu,
wie sie miteinander kommunizierten
und setzte dieses Wissen dazu ein,
Menschen wieder ihr Selbstbewusstsein zu zeigen.

Sie feierte wunderschöne Rituale
am Feuer mit Räucherwerk und mystischen Symbolen
und lud die Feen, Elfen und Zwerge des Platzes dazu ein, dem Fest beizuwohnen.

Eingeladen waren Frauen und Männer,
die Lust dazu hatten und die etwas in ihrem Leben verändern wollten.

Diese Rituale fanden an Kraftorten statt ,
die wunderschön mit Bändern, Blumensträußen und tausenden Lichtern geschmückt wurden.

Sie halfen den Menschen, die Jahreszeiten
und die damit verbundenen Emotionen zu überstehen
und auch die Mondphasen gewinnbringend in ihrem Alltag zu integrieren.

Irgendwann kam dann die Verfolgung,
denn das Wissen
sollte ausgerottet werden.

– Da gab es nur ein Problem,
denn wenn Menschen sich etwas in den Kopf setzen,
dann schauen sie,
dass sie das verhindern.

Das uralte Wissen
wurde weiter und weiter überliefert,
und im Geheimen,
am Rande der Gesellschaft
wurde weiterhin gefeiert, geheilt, geholfen und begleitet .

Denn dieses Wissen
ist ein tief strahlendes Juwel ,
das in die Welt hinausstrahlt.

Es ist fest in unserer Seele verankert.
Es ist ein Teil von uns.

Ein Teil, den man nicht ausrotten kann.

Er ist manchmal verschüttet,
aber man kann sich an ihn erinnern
und ihn ausgraben ,
polieren
und dann strahlt er wieder
ganz weit in die Welt hinaus.

Wir alle sind weise,
wir alle können im Licht unseres Seelenanteils erstrahlen.

Ja und genau dabei helfe ich dir von ganzem Herzen gern.

Wie?
Das verrate ich dir gern,
wenn du magst ,
morgen.

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